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Unser Kindergottesdienst in Waldperlach

Jubilatekirche München Waldperlach und St. Martin Putzbrunn (im Ökumenischen Kirchenzentrum)

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Kernaufgaben/Grundangebot:

In der Jubilatekirche bieten wir jeden Sonntag Kindergottesdienst an. Wir beginnen den Gottesdienst mit den Erwachsenen in der Kirche und gehen dann nach der ersten Lesung ins Gemeindehaus, um dort unseren Kindergottesdienst zu feiern.

Der Auszug der Kinder ist wie eine kleine Völkerwanderung: 20 bis 30 Kinder ziehen in das neue Gemeindehaus. Dort werden sie in drei Altersgruppen von einem jungen, engagierten Kindergottesdienst-Team betreut.

Gemeindeleben:

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Der Saal im Gemeindehaus ist entsprechend vorbereitet. Unser Altar wird mit einer Decke geschmückt. Darauf stehen die vor langer Zeit im Kindergottesdienst gebastelten Kerzen und das einfache Holzkreuz. Auf den beiden Spielteppichen sitzen eher die kleineren Kinder mit ihren Eltern. Die größeren Kinder und Großeltern bevorzugen in der Regel die Stühle.

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Wenn jeder seinen Platz gefunden hat, beginnen wir unseren Kindergottesdienst mit einem gemeinsamen Plenum. Nach der Begrüßung dürfen größere Kinder die Altarkerzen anzünden.

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Danach singen wir gemeinsam ein Lied, sammeln die Kollekte für die Patenkinder der Jubilategemeinde in Indien ein, sprechen den Psalm 23 mit Bewegungen und singen noch ein weiteres Lied.

Zum Abschluss des gemeinsamen Teils spricht der, der das Plenum an diesem Tag leitet, noch ein Gebet und liest die wichtigsten Abkündigungen vor.

kirchenmaus(4)Nun teilen wir uns in drei Gruppen auf

Die Jüngsten (0 bis 3 Jahre) bleiben (in der Regel mit einem Elternteil) im großen Saal auf den Teppichen und feiern dort ihren Mäuse-bzw. Mini-Kindergottesdienst.

Im Mini-Kindergottesdienst wird gemeinsam gesungen, gebetet und eine biblische Geschichte mit Hilfe der Biegepüppchen nacherzählt.

 

Eine Figur ist weiß gekleidet und wird von den Kindern als Jesus erkannt. Durch den Mini-Kindergottesdienst werden die Kinder schon früh mit bekannten Geschichten der Bibel vertraut gemacht und lernen viele Lieder und einige Gebete kennen. Der Ablauf ist hier immer gleich. Eine Geschichte wird meist vier Wochen lang immer wieder erzählt, damit die Kinder Gewohntes wieder erkennen und sich die Geschichten besser merken können.

Die Kindergartenkinder bzw. Kirchenzwerge gehen nach dem Plenum in das Nachbarzimmer und setzen sich an die Tische. Meist wird nun eine Bibelgeschichte erzählt oder aus einer Kinderbibel vorgelesen. Manchmal werden die Geschichten nacherzählt oder es werden Lieder dazu gesungen. Ab und zu wird der Inhalt der Geschichte auch mit Hilfe unseres Kirchenzwergs Willy noch vertieft. Nach der Geschichte folgt das Vaterunser. Zum Abschluss malen oder basteln die Kinder noch etwas zu der Geschichte.

Für die Minis und die Zwerge gibt es als Ansporn Gottesdienst-Ausweise. Wenn sie fertig ausgefüllt sind, bekommt der fleißige kleine Gottesdienstbesucher eine kleine Belohnung.

Die Großen (Schulkinder – spätestens ab der zweiten Klasse) gehen nach dem Plenum in den Keller. Auch hier werden biblische Geschichten vorgelesen oder erzählt. Anhand von Fragen oder Rollenspielen erarbeiten sich die Großen das Thema und basteln oft noch etwas.

Willi 1gif4Für den Kindergottesdienst in den einzelnen Gruppen bleibt oft gar nicht mehr so viel Zeit, so dass man nach der Geschichte und dem Basteln/Spielen gar nicht mehr zu einem schönen Abschluss (mit Vaterunser) kommt. Deshalb versuchen wir gleich nach der Geschichte noch zu beten und eventuell ein Segenslied anzuhängen, damit der geistliche Teil abgeschlossen ist. Bei den Großen gibt es manchmal eine "Sportlerrunde" zum Abschluss: So wie Sportler sich vor einem Spiel gegenseitig anfeuern (Schlachtruf), so wird als Abschied ein Kreis initiiert, in dem sie sich gegenseitig segnen.

Für die Großen gibt es noch eine Besonderheit vor Gottesdienstbeginn. Die Großen treffen sich bereits um 10.15 Uhr im Keller, um dort miteinander zu spielen, zu reden und mit Mitarbeitern des Kindergottesdienstteams in Kontakt zu kommen. Wir wollen so die Kirche auch für die Größeren interessant machen.

Besonderheit in den Ferien

Auch in den Ferien bieten wir jeden Sonntag Kindergottesdienst an. Da aber in den Ferien oft nicht so viele Kinder in den Kindergottesdienst stürmen, bieten wir dann ein großes Plenum an. Der Gottesdienst wird dann von zwei Kindergottesdienstmitarbeitern gemeinsam vorbereitet und abgehalten und die Gruppen werden nicht aufgeteilt.

Der Ablauf vom „Großen Plenum“ ist im Wesentlichen wie beim normalen Plenum - allerdings wird mehr gesungen (3 - 4 Lieder). Dann wird auch im Großen Plenum eine biblische Geschichte erzählt (mit Hilfe einer Kinderbibel, manchmal auch mit Hilfe des Beamers). Wenn noch Zeit ist, wird gemeinsam gebastelt oder gespielt. Zum Abschluss beten wir auch hier das Vaterunser und singen ein Segenslied und die Schlusslieder.
Irene Graf und Julia Rößler, zugleich für das Team

aktualisiert: Montag, 10. Oktober 2011