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Religiöses Konzept
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Religiosität spiegelt sich wider im täglichen Miteinander, im Vorbildverhalten der Mitarbeiterinnen, bei Festen und Feiern im Kirchenjahr, beim gemeinsamen Beten, durch das Lesen und Schauen von (Bibel-) Geschichten, im Umgang mit der Schöpfung, in der Zusammenarbeit mit den Eltern und natürlich durch aktuelle und persönliche Ereignisse im Leben der Kinder (z.B. Taufe, Geburt, Trennung der Eltern, Tod der Großeltern .....)

Pfarrer Klaus Gruzlewski

Trennlinie, grau 

Vorgehensplan:

Pädagogisches Kindergartenpersonal

° Regelmäßige theologische Fortbildung
  1. Grundsätzliches - “Glaubenskurs” unter besonderer
      Berücksichtigung ökumenischer Fragen
  2. Christliche (evangelische) Erziehung 
 
3. Praktische Hilfen - “Erfüllung”  des Bildungsplans

° Persönliche “Beratung”
  Ansprechpartner in Konfliktfällen / Vertreter des Trägervereins /     enger Kontakt zur Leitung

° Gottesdienstliche Begleitung im Kirchenjahr
  Advent / Passion / Erntedank u.a. und bei Kasualien (z.B.                 Vorschulkinder)

 Krippen- und Kindergartenkinder

° Präsenz während des Jahres im Haus und bei                     Veranstaltungen (alle Mitglieder des Trägervereins)

° Spezielle Angebote (Kirchenführung / Gruppengespräche zu          angefragten oder angebotenen Themen

° Gottesdienstliche Begleitung im Kirchenjahr (Advent / Passion / Erntedank u.a.) und bei Kasualien (z.B. Vorschulkinder)

 

Umsetzung des Plans:

Unser religionspädagogisches Projekt

Da unsere Koop eine evangelische Einrichtung ist, ist es uns wichtig, dass Religion einen festen Platz in der Einrichtung hat.

Neben den religiösen Angeboten innerhalb der Gruppen und den gruppenübergreifenden Veranstaltungen in der Koop und der Kirche finden seit Anfang des Jahres regelmäßige Treffen (ca. 1 mal im Monat) mit den Vorschulkindern statt. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass unser Herr Pfarrer Gruzlewski  dieses angeregt hat und sich die Zeit nimmt, mit uns diese religiösen Einheiten vorzubereiten und durchzuführen.

Es erschien uns wichtig, dass die Kinder unsere evangelische Kirche besser kennen lernen und deshalb findet jedes 2. Treffen dort statt. Bei unserem ersten Besuch durften die Kinder die Innenausstattung der Kirche wahrnehmen und der Hr. Pfarrer erklärte den Kindern Sinn und Bedeutung z.B. vom Taufbecken, der Osterkerze usw. Besonderes Interesse fand bei den Kindern die Orgel, auf der sogar einige spielen durften.

Die Themeninhalte entnehmen wir aus der Erlebniswelt der Kinder und vermitteln diese entsprechend ihres Entwicklungstandes.

Eltern

° Präsenz im Elternbeirat (alle Mitglieder des Trägervereins)

° Persönliche Ansprechpartner zu religiösen und kirchlichen Themen für alle Eltern

° Gottesdienstliche Begleitung im Kirchenjahr (Advent / Passion / Erntedank u.a.) und bei Kasualien (z.B. Vorschulkinder)

Trägerverein

° Religiöses / kirchliches Bewusstsein

° Konzeptbegleitung

° Schwerpunktsetzung

Kontakt zwischen KOOP und Jubilate-Kirchengemeinde

° gegenseitige Einladung zu besonderen Anlässen

° regelmäßige Informationen in KV und Gemeindebrief/Internet

° “Kirchenpräsenz” durch Informationen der Jubilate -                      Kirchengemeinde  in der KOOP
Pfarrer Klaus Gruzlewski

Da einige Kinder eine Taufe miterleben durften (z.B. von Geschwistern) haben wir uns bei einem Treffen mit diesem Thema beschäftigt.

Zu Ostern durften die Kinder viele Bibelinhalte und Erfahrungen zu der Leidensgeschichte, Tod und Auferstehung Jesu machen. Am Ende dieser rel. Einheit gingen wir zur Kirche um dort eine Dia-Reihe mit verschiedenen Kreuzen zu betrachten. Wir suchten alle Kreuze in der Kirche und schmückten am Ende eine Türe die aus lauter Kreuzen besteht mit Tulpen.

Bis zum Ende des Kindergartenjahres sollen die Kinder Jesus durch biblische Geschichten besser kennen lernen.

Zum Anfang hörten die Kinder die Geschichte: „Die Stillung des Seesturms“.  Wir ahmten den Seesturm in einem Spiel nach, sprachen über die Ängste der Kinder und darüber, was wir tun können, um unsere Ängste zu überwinden.

Mit den religiösen Inhalten versuchen wir Bezüge herzustellen auf die Lebenssituation der Kinder und wollen auch vermitteln: „Gott geht den Weg der Menschen mit!“ 
Anita Stocker und Agnes Assmann

aktualisiert: Montag, 10. Oktober 2011