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Jubilatekirche  - Ein Haus lebendiger Steine

Jubilatekirche München Waldperlach und St. Martin Putzbrunn (im Ökumenischen Kirchenzentrum)

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Bereits bei der Einweihung 1986 war die Rede vom  “Gotteshaus der lebendigen Steine”: Wände, tragende Elemente und Einrichtung - alles aus Holz. Dieses  strahlt eine natürliche Wärme aus und gibt dem Besucher ein Gefühl der Geborgenheit.

Tagsüber steht die Kirche offen als Ort der Stille für eine Andacht und zur Besichtigung.  Alle - Christen wie Nichtchristen, Betende wie Besucher sind herzlich eingeladen einzutreten.

Einem Fußgänger in der Waldperlacher Straße fällt unsere Kirche sommers wie winters nicht besonders auf. Sie steht im Schatten des historischen Turms, ihr  Eingang ist von der Straße abgekehrt und sie wirkt bescheiden - gemessen an den benachbarten Villen. Ein Holzbau halt!

Die Jubilatekirche verbirgt ihr Besonderes im Inneren.

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Christvesper am Heiligen Abend, 2010

Der erste Blick des Besuchers fällt auf den Altarbereich in der Mitte des Kirchenraums. Er wird durch ein Oberlicht erhellt. Die  Kirchenbänke sind mehrheitlich rechts und links vom Altar angeordnet. So sitzt sich die Gemeinde gegenüber und hat den Altar und den Prediger von der Seite.

Der Altartisch steht im Schnittpunkt zweier Raumachsen, die der Kirche den Grundriss eines Kreuzes geben. Diese Kreuzform bestimmt den Kirchenbau. Sie war  durch die Lage und den Schnitt des Baugrunds quasi vorgegeben 

Die kürzere, west-/östlich verlaufende Achse beginnt mit dem Eingangsbereich und endet hinter dem Altar mit einer Chorapside, die in ihrer Verlängerung nach Osten gen Jerusalem ausgerich- tet ist.

Genutzt wird das Gotteshaus überwiegend für Gottesdienste und kirchliche Feiern, wie Taufe, Konfirmation und Trauung, mitunter auch für Gemeindeveranstaltungen, bei denen sich das 2005 erbaute Gemeindehaus als zu klein erweist. Die Kirche steht auch wochentags tagsüber allen Besuchern offen und kann als persönlicher Andachtsraum genutzt werden.

Heute ist unsere Kirche gemeinsam mit dem historischen Glockenturm Teil des Münchner KulturGeschichtsPfads für Ramersdorf-Perlach. Ein kleines, leicht zu übersehendes Schild an einer Straßenlaterne weist darauf hin.

aktualisiert: Sonntag, 23. Oktober 2011