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“Stechen, hauen, plündern, morden”: Er flüstert seine Worte und sie gewinnen an Kraft.
Leidenschaftlich und eindringlich redet Alberto Fortucci in der Rolle des Giovanni Battista Bernardone, des späteren Francesco von Assisi zum Volk von Bologna und preist den Krieg und
jede Form von Gemetzel und Mordbrennerei. Man versteht, wie er es schafft, dass die Bolognesen geschlossen zum Rathaus eilen, um den Frieden zu erzwingen.
Alberto Fortucci mit seiner umwerfenden Gestik und Mimik, Erzähler und Solodarsteller in einer Person, zeichnet
in vielen Episoden ein faszinierendes und schillerndes Lebensbild von dem charismatischem Prediger, Sozialrevolutionär, Pazifisten und Kritiker der damaligen Kirche.
Begleitet wurde er von Klaus Wuckelt an der Lyra, einem einer Mandoline ähnlichen mittelalterlichen
Zupfinstrument, und von Johannes Reichert mit seiner lyrischen Countertenor-Stimmlage, die wunderbar zur Alten Musik passt. Beide auch als Solisten Könner ihres Fachs.
Alles in allem Kleinkunst vom Allerfeinsten: Zwei faszinierende Theaterabende, die
einem Gotteshaus wie der Jubilatekirche angemessen war und die Theaterzuschauer beglückten.
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