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Vikarin J. Hopf - Vorstellung & Einführung

Jubilatekirche München Waldperlach und St. Martin Putzbrunn (im Ökumenischen Kirchenzentrum)

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Seit dem 1. September 2010 gibt es in der Jubilategemeinde eine Vikarin.

Nämlich mich, Juliane Hopf. Viele werden sich nun fragen: Eine Vikarin - was ist das? Und wozu brauchen wir so jemanden in unserer Gemeinde? Das hat es schließlich noch nie gegeben! Auf beide Fragen soll hier eine Antwort gegeben werden.

Die offizielle Einführung von Frau Juliane Hopf erfolgte beim Gottesdienst in der Jubilatekirche am 19. September 2010. Die Predigt ihres Mentors, Pfarrer Klaus Gruzlewski, die Worte ihrer persönlichen Vorstellung und 15 Wechselbilder von der Einführung und dem anschließenden Empfang finden Sie im weiteren Verlauf.

1. Was macht eine Vikarin in der Jubilategemeinde?
    (Beitrag im Gemeindebrief Oktober/November 2010)

Zuerst: Was ist eine Vikarin? Eine Vikarin ist eine Pfarramtsstudentin, die ihr Theologiestudium abgeschlossen hat und nun in die zweite Ausbildungsphase eintritt. In der zweiten Ausbildungsphase sollen die theoretischen Kenntnisse aus dem Studium praktisch vertieft und in der Gemeinde konkret angewendet werden. Diese Phase der Ausbildung dauert 2,5 Jahre und man bekommt einen Mentor bzw. Lehrpfarrer zugeordnet, dessen Erfahrung einem helfen soll, mit den Aufgaben, die im Pfarramt anfallen, vertraut zu werden.

Mein Mentor wird Pfr. Gruzlewski sein und alle Dinge, die Predigt, Gottesdienstgestaltung, Seelsorge, Gemeindeaufbau, Religionslehre, Amtsführung usw. betreffen, werde ich von nun ab bei ihm an- bzw. abschauen und kritisch mit ihm reflektieren. Ziel des Ganzen ist, dass ich am Ende der Ausbildung ebenso selbständig und souverän als Gemeindeleiter agieren kann wie er

.Zwischendurch werde ich immer mal wieder für 2 Wochen weg sein. Dann bin ich im Predigerseminar in Nürnberg. Dort kommen alle Vikare und Vikarinnen der Evang.-luth. Landeskirche in Bayern zusammen, um ihre Erfahrungen in der Gemeinde miteinander auszutauschen und ihre Kompetenzen im Bereich der Predigt, der Seelsorge, der Gottesdienstgestaltung und der Gemeindeleitung theoretisch zu vertiefen.

Dann zur zweiten Frage: Wozu braucht die Jubilate-Gemeinde eine Vikarin? Die Frage lässt sich so freilich nicht beantworten, denn sie ist falsch herum gestellt! Die Jubilate-Gemeinde braucht keine Vikarin, weil sie auch ohne Vikarin vollständig ist.

Aber ich als Vikarin brauche Sie, brauche Ihre lebendige und vielfältige Gemeinschaft im Glauben, damit ich in, mit und an dieser Gemeinschaft lernen kann, wie man ein geistliches Amt leitet und was es alles zu tun bzw. zu berücksichtigen gilt, um eine christliche Gemeinde mit ihren verschiedenen Gaben und Kräften weiter wachsen zu lassen, so dass Gott schließlich in ihr wirksam sein kann (1. Kor 12, 4-6).

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich und freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit!

Und: Wenn Sie noch ein bisschen mehr über mich wissen möchten oder eine ganz konkrete Frage haben, dann sprechen Sie mich einfach an!

Ihre Vikarin
Juliane Hopf

 

2. Fotos vom Einführungsgottesdienst und dem Gemeindeempfang am 19.09.2010
    (mit dem Wortlaut der Predigt zum Thema “Schäme ich mich meines Christseins?

aktualisiert: Montag, 10. Oktober 2011