jubilatelogo230x210
Damit ihr Hoffnung habt

Jubilatekirche München Waldperlach und St. Martin Putzbrunn (im Ökumenischen Kirchenzentrum)

zum Gemeinde-Leitbild

Kernaufgaben/Grundangebot:

Gemeindeleben:

Sie suchen ....
      Wir weisen den Weg

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,

Hoffnungszeichen(1)

Hoffnungszeichen St. Martin
(Altargemälde)

„Damit ihr Hoffnung habt", - besser hätte das Motto des Ökumenischen Kirchentags kaum gewählt sein können. Es ist ein Motto gewesen, das sowohl den „Ökumene-Begeisterten", als auch den „Ökumene-Skeptikern", der sozialen und politischen Lage in unserem Land und auch dem derzeitigen Zustand unserer Kirchen irgendwie gerecht werden wollte...

Doch wie war er nun wirklich, der 2. Ökumenische Kirchentag bei uns in München?

Im Vor- und Umfeld der fünf ereignisreichen Tage gab es für mich wirklich einige Gründe, eher skeptisch zu bleiben: Es kamen weniger Gäste als erwartet. Die so genannten Missbrauchsskandale haben viele andere wichtige Themen überschattet. Die Abendmahlsgemeinschaft wurde zwar überall eingeklagt, doch wieder nicht praktiziert. Und die Zahl der Lippenbekenntnisse und gegenseitigen Anbiederungen, vor allem von „Kirchenoberen", war höher als die wirkliche Bereitschaft zu Veränderungen im Umgang miteinander. - Immerhin, der Skandal ist ausgeblieben. Doch ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen für einen Fortschritt in der Ökumene ist, sei einmal dahin gestellt.
Hoffnungszeichen(2)

Hoffnungszeichen Jubilatekirche
(Kirchenfenster)

Doch obwohl der ÖKT mehr mit innerkirchlichen und weniger mit außerkirchlichen Themen beschäftigt war, gab es auch viel Hoffnung: Die Ökumene in Deutschland erwies sich auf alle Fälle als „wetterfest". Und ganz bestimmt war dieser Kirchentag zu verstehen als eine „Zeitansage" für einen dringend notwendigen Mentalitätswechsel in den Kirchen und in der Gesellschaft. Dass die Energie und vor allem auch die Geduld zu Veränderungen, vor allem für eine Annäherung unserer beiden großen Kirchen nicht von „Amt und Autorität" ausgehen, mag kaum verwundern. Um so deutlicher ist mir geworden, dass Ökumene vor allem dort lebendig ist und wächst, wo sie bereits praktiziert wird. Und das sind und bleiben unsere evangelischen und katholischen Kirchengemeinden vor Ort.

Dort haben wir auf den nächsten beiden Seiten Stimmen und Meinungen gesammelt - bei denen, die den ÖKT selbst miterlebt haben. Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für Sommer und Urlaub,

Ihr Pfarrer Klaus Gruzlewski

Hoffnungszeichen